Übersicht
Abwärme im Rechenzentrum
Genaue Messung von thermischen Durchflüssen in Kühl- und Heizsystemen
Rechenzentren erzeugen im Betrieb enorme Mengen an Abwärme, da der White Space mit Servern und IT-Infrastruktur rund um die Uhr gekühlt werden müssen. Gleichzeitig benötigen die angeschlossenen Bürogebäude ein angenehmes Raumklima mit Kühlung, Heizung und Warmwasser. Darin liegt eine große Chance: Anstatt diese Energie ungenutzt an die Umwelt abzugeben, können die Betreiber die Abwärme effizient zurückgewinnen und zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Senkung der Betriebskosten nutzen.
Ein besonders vielversprechender Ansatz ist die Integration von Rechenzentren in Fernwärme-Systeme. Die Abwärme kann auf verschiedene Weise genutzt werden. In Applikationen, in denen die Temperatur des Rechenzentrums bereits ausreicht, wie z.B. in Gewächshäusern, Fischfarmen oder vertikalen Farmen, kann die Energie direkt genutzt werden. In anderen Fällen werden Wärmepumpen eingesetzt, um die Temperatur der Abwärme zu erhöhen, so dass sie zur Einspeisung in Fernwärmenetze oder zur Beheizung von Bürogebäuden genutzt werden kann.
Bei der Verteilung von Wärme und Kälte sind verschiedene Messungen im eichpflichtigen Verkehr erforderlich. So können beispielsweise Messungen der Wärmeübertragung vom Kraftwerk in das Fernwärmenetz und vom Netz zu den einzelnen Verbrauchern die Grundlage für ein Abrechnungssystem bilden. Aufgrund jahreszeitlicher Schwankungen kann der Durchfluss sehr stark variieren. Die Kernkompetenz von KROHNE ist die Produktion und Kalibrierung von Durchflussmessgeräten für den eichpflichtigen Verkehr. Für den Fernwärme- und Fernkältemarkt bietet KROHNE Ultraschall-Durchflussmessgeräte und magnetisch-induktive Messgeräte entsprechend MI-004 und OIMLR75/EN1434. Sie sind unempfindlich gegen Ablagerungen und benötigen keine oder nur eine minimale gerade Rohrlänge an der Einbaustelle.