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Messtechnik trifft Zen - Der japanische Garten bei KROHNE


Die japanische Gartenbaukunst hält Einzug in Duisburg: Bei KROHNE Messtechnik ist 2005 ein japanischer Zen-Garten entstanden.
Entworfen von Kristian Dubbick, dem Sohn des langjährigen Firmenlenkers Kristian Rademacher-Dubbick, nimmt der Garten eine Fläche von circa 200 Quadratmetern zwischen zwei Verwaltungsgebäuden ein. Vorbild war der etwas größere Garten Ryoan-ji in Kyoto aus dem 11./12. Jahrhundert, erläutert Kristian Dubbick: "Wir haben eine brach liegende Fläche in eine Oase der Ruhe und Besinnung für unsere Kunden und Mitarbeiter verwandelt. Damit ist eine Versinnbildlichung des Spannungsfeldes zwischen dem Innovationstempo im Messtechnikbereich und dem meditativen Charakter des Zen-Gartens entstanden."

Zen-Gärten in der Gartenkunst


Japanische Gärten sind nach dem Prinzip der Einfachheit "Kanso" gestaltet und abstrahieren Elemente der Natur. Einen japanischen Garten anlegen heißt "ishi wo tatsu" - Steine aufstellen. Es handelt sich also um Trockenlandschafts- gärten, in denen kein Wasser fließt und keine Blütenpflanzen von der Erkenntnis ablenken. Der weiße, gleißende Kies japanischer Gärten steht für das Meer.

Die Steine symbolisieren Schiffe, Boote oder auch Inseln, deren Grün an den Küsten aus Moosen und Flechten besteht. Die Dimensionen eines Zen-Gartens spielen kaum eine Rolle; ihre Wirkung verdanken sie vielmehr einer ausgewogenen Komposition und der sinnvollen Nutzung relativ kleiner Flächen und Räume. Japanische Gärten strahlen nicht nur Ruhe aus, sondern faszinieren durch ihre rätselhafte Schönheit.

Es ist bis heute nicht sicher, ob die Mönche des Zen-Buddhismus die Felssetzungen bewusst vorgenommen haben. Denkbar wäre auch eine intuitive Herangehensweise, die vom Betrachter ein meditatives Erschließen der in einem Spannungszustand zueinander stehenden Steinsetzungen verlangt. In ihrer raffinierten Proportionalität, die Dynamik und Erstarrung gleichzeitig vermittelt, teilen sich die Felsen in ihrem raumzeitlichen Bezug dem Unterbewusstsein des Betrachters mit.

Messtechnik und Kunst bei KROHNE


Messtechnik und Kunst sind bei KROHNE eng verwoben. Sowohl in Verwaltungs- als auch Produktionsgebäuden umgeben Kunstwerke die Mitarbeiter. Die Mitglieder der Familie Dubbick, Eigentümer von KROHNE, sind seit jeher nicht nur in der Unternehmensführung bei der Entwicklung innovativer Hightech-Produkte für Durchfluss- und Füllstandmesstechnik tätig, sondern auch künstlerisch engagiert.
Dies gilt mit Kristian Dubbick nun bereits für die dritte Generation. Absolvent der Hochschule der Künste, Berlin und der Kunstakademie, Düsseldorf, hat Kristian Dubbick eine Reihe von Ausstellungen in Deutschland und Europa bestritten und war mit seinen Werken unter anderem auf der Art Cologne vertreten. Den Zugang zur japanischen Kultur erhielt Kristian Dubbick durch geschäftliche und private Beziehungen ins Reich der aufgehenden Sonne.