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Vorteile der Feldbustechnik
PROFIBUS-PA
FOUNDATION FIELDBUS
Bedientools

FOUNDATION FIELDBUS

die Applikationserfahrung wächst

Die Anzahl verfügbarer Feldgeräte und Automatisierungskomponenten mit FF-Schnittstelle wächst stetig. Zusammen mit der neuen, schnellen Ethernet-Technik (HSE), der die langsamen H1-Busse zusammenfaßt, wird der Foundation Fieldbus in mehr und mehr Applikationen eingesetzt. Dadurch wird er zunehmend eine Alternative für den PROFIBUS-PA werden.


Vorteile der Feldbustechnik



 Die Feldbustechnik ersetzt mehr und mehr die 0/4...20mA-Technik. Dadurch ergeben sich funktionale Vorteile, gepaart mit Kosteneinsparpotentialen, die es gilt zu nutzen. Die unten gezeigten möglichen Einsparungen im Bereich der Installationstechnik sind durch reale Applikationen mittlerweile mehrfach nachgewiesen worden. Weitere Untersuchungen ergeben für den Bereich der kompletten Automatisierung ein Einsparpotential von ca. 25%. Ebenfalls in dieser Größenordnung liegen die jährlichen Einsparpotentiale im Bereich der Instandhaltung. Zu den funktionalen Vorteilen gehören u.a.:
Hohe Auflösung des Meßwertes, kein Genauigkeitsverlust
Hohe Übertragungssicherheit
Höhere Zuverlässigkeit durch Selbsttests 
Multifunktionale Feldgeräte
Unterstützung bei der Instandhaltung


Die Anzahl verfügbarer Feldgeräte und Automatisierungskomponenten mit FF-Schnittstelle wächst stetig. Zusammen mit der neuen, schnellen Ethernet-Technik (HSE), der die langsamen H1-Busse zusammenfaßt, wird der Foundation Fieldbus in mehr und mehr Applikationen eingesetzt. Dadurch wird er zunehmend eine Alternative für den PROFIBUS-PA werden.
Der FOUNDATION Fieldbus (FF) ist ein komplett digitales, serielles Kommunikationssystem, das in beiden Richtungen Daten übertragen kann, also bidirektional arbeitet. Dieses Feldbus-System kann auch als Local Area Network (LAN) für die Feld- und Automatisierungsgeräte der Bereiche Fabrik- und Prozessautomatisierung bezeichnet werden. Der Feldbusbereich ist das Basisnetzwerk in der gesamten Kommunikationshierarchie einer Anlage, die in der vertikalen Ebene bis hin zur Unternehmensleitebene reichen kann.
Entgegen herstellerspezifischer Kommunikationsnetze, wird der Foundation Fieldbus weder von einer einzelnen Firma noch von dem Normgremium eines Landes beherrscht. Die FF-Technologie wird ausschließlich durch die Fieldbus Foundation kontrolliert, in der KROHNE von Anfang an Mitglied ist. Die Fieldbus Foundation ist eine Organisation, die aus mehr als 120 Herstellern und auch einigen Anwendern besteht und die keinen Gewinn ausweisen darf.



 Die Technik des FOUNDATION Fieldbus

 Der FOUNDATION Fieldbus kann in zwei Teile geteilt werden. Für die Feldebene, also auch für den Ex-Bereich, wird der H1-Bus eingesetzt, der auf dem Physical Layer IEC 61158-2 beruht, der auch bei PROFIBUS-PA zum Einsatz kommt. Als "Sammelschiene" der relativ langsamen H1-Busse dient der superschnelle High Speed Ethernet Fieldbus, der in der Fieldbus Foundation definiert wurde (siehe Bild). Somit lassen sich komplette, auch grössere Anlagen vernetzen. In der H1-Feldbuslösung wurden neben der physikalischen Schicht 1 auch das Datenübertragungsprotokoll und die Anwendungsschicht definiert. Hinzu kommt das Netzwerk- und System-Management. Dieses System-Management dient der logischen Integration der Feldgeräte in die Leitebene. Folgende Funktionen werden u.a. hier abgedeckt:
 Automatische Zuweisung der physikalischen Stationsadresse
Automatische Verbindung zwischen Ausgängen und Eingängen der Funktionsblöcke
Synchronisierung von Anwendungen (Regelung über mehrere Stationen)
Uhrzeitsynchronisierung 



 Funktionsblöcke und Device Description Language

 Wesentlich ist, dass nicht nur die Kommunikation sondern auch die Anwendung definiert wurde. Dazu gehören Funktionsblöcke und die Device Description Language, die zu jedem Gerät vorgeschrieben ist.
Funktionsblöcke stellen standardisierte Anwendungen dar. Mit Hilfe dieser Blöcke und der DDL wird die Interoperabilität (nicht die Inter-changeability wie es mit dem PROFIBUS-PA-Profil V3.0 möglich ist) der Geräte verschiedener Hersteller gewährleistet. Eine Bibliothek mit über 20 Funktionsblöcken wurde festgelegt, die nahezu alle Applikationen abdecken.
Die Device Description Language wurde von HART ® genommen und um einige Funktionen erweitert. Sie beschreibt nicht nur die Geräte-parameter sondern auch alle Funktionsblock-Parameter. Damit lässt sich auch für unterschiedliche FF-Geräte ein herstellerunabhängiges Bedientool nutzen.

  

 Die Vorteile des FOUNDATION Fieldbus auf einen Blick: 
  
Interoperabilität durch die Device Description
Definition eines reichhaltigen Angebots von Funktionsblöcken
Regel-Funktionen im Feldgerät möglich
100% deterministische Regelungen über den Feldbus möglich
Intensiver Konformitäts-Test der Kommunikationssoftware
Interoperabilitätstest im Testlabor ist vorgeschrieben 
Nur zertifizierte Geräte dürfen sich FF konform nennen